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Gefahren & Notsituationen

Gefahren lauern überall. Wir wollen aufzeigen, wie schnell der Alltag zur Gefahr werden kann.

In der Höhe

Auf einer Aussichtsplattform, auf einem Felsen, auf einem Luftballon oder auf einem Paragleiter ist die Gefahr sich zu verletzen wesentlich höher, als wenn man schon auf dem Boden, in der Ebene oder im Tal ist. Wir alle kennen von der Physik, daß Masse in der Höhe potentielle Energie beherbergt, die beim Fall freigesetzt wird, dazu gehören auch sich verschiebende Schwerpunkte auf Schaukeln oder beim Abmontieren von schweren Teilen von angehobenen Gerätschaften. Gläser auf dem Boden können nicht mehr herunterfallen wie schwebende Lasten auf einem Kran oder einem Zugseil. Auch angehobene Autos bergen ein höheres Risiko wenn der Wagenheber oder die Hebebühne veraltet oder zu billig ist und plötzlich abrutscht während das Rad schon abmontiert ist. Auch auf Leitern, auf Masten oder beim Baumsägen auf dem Ast ist man nicht nur an exponierter Lage, nein auch auf der Unfallstatistik ist man weiter oben.

Gewichtsumverteilung in der Höhe

Beim Sport

Handeln oder Gewichte im Gymnasium die einem auf die Füße fallen, Volleybälle in die Kronjuwelen, zu schnelles aufsteigen beim Tauchen, ja die Aufzählung von möglichen Sportunfällen ist lang. Dies hier soll aber niemand von Sport abhalten, wer trainierte Muskeln hat schützt damit seine Gelenke und Sehnen und hat auch ein besseres Gleichgewicht und weniger Rückenprobleme. Wer das ganze Jahr nie Sport gemacht hat und dann im Winter mit seiner ultramodernen Snowboardausrüstung untraniert und mit schlaffen Beinmuskeln meint er könne so snöben wie ein Profisportler der irrt!

Sparmaßnahmen bei der Sicherheit

Neue Pneus ob beim Velo, Elektrotrotti oder Auto kosten Geld. Wer die Reifen erst wechselt weil ihr die Polizei eine Busse wegen Unterschreitung der Profiltiefe von mindestens 1,6 mm aufgebrummt hat, die handelt genau so fahrlässig wie die Chefin, die trotz mehrmaligen Ermahnen ihrer Mitarbeiter mit der Investition in Sicherheitsmaßnahmen zuwartet bis etwas passiert oder der SUVA-Inspektor in der Bude erscheint.

Provisorische Konstruktionen – Nichts für die Ewigkeit

Daß die Gefahr sich auf einem Baugerüst, das nicht für die Ewigkeit gedacht ist, größer ist sich zuverletzen als auf einem Aussichtsturm, der für mehrere Jahrzehnte errichtet wurde, leuchtet ein. Zelte und Sonnenschirme haben statistisch gesehen die größere Wahrscheinlichkeit weggeweht zu werden und dabei jemanden zu verletzen als Vordächer oder Straßenlaternen. Da Sonnenschirme in der Regel nach der Sonne oder spätestens nach dem Sommer wieder abmontiert werden. Allgemein seien Sie bei extremen Wetter vorsichtig, vor provisorischen Konstruktionen.

Vorsicht Heiß

Heiße Teller, brennende Flammen oder die glühende Hitze der Sommersonne, sie alle haben eines gemeinsam, das Gefahrenpotential.

Vorsicht Spizig

Das die Gefahr bei einem Sturz mit einem Fleischermesser in der Hand größer ist als mit einem Gummiball liegt wohl auf der Hand.

Fahrlässigkeit wegen Bequemlichkeit, Übermüdung oder wegen Stress und Zeitdruck

Übermüdete Autofahrer, die fast einschlafen weil sie versprochen haben um 2 Uhr nachts die Kollegen vom Fest abzuholen. Zu bequem um nochmals die Skischuhe richtig zu schließen, da man ja nur kurz den Abhang zum Bus runtergleiten möchte oder wegen der kurzen Zeit auf der Baustelle braucht es ja keinen Helm trotz schwebenden Lasten und Helmobilgatorium. Die Scherben am Arbeitsplatz vom heruntergefallen Feierabendbier die man dann ja “morgen” aufräumen kann aber eine Gefahr für die Putzfrau darstellen. Ja Übermüdung, Überarbeitung, Bequemlichkeit und Stress sind auch Faktoren die auf die Unfallstatistik schlagen.

Wasser und Gewässer

Schon der Römisch-Deutsche Kaiser Friedrich Barbarossa der I. wurde von einem Orakel gewarnt er werde durch Ertrinken während seinem Kreuzzug im Morgenland den Löffel abgeben, darum mied er den Seeweg über das Mittelmeer und reiste über dem Landweg ins gelobte Land. Doch die glühende Hitze am 10 Juni im Jahre des Herren 1190 und der Sieg einer Schlacht verleiteten ihn, mit vollmontierter Rüstung in den Fluss Saleph zu springen um eine Abkühlung zu nehmen, dabei ertrank er und ließ seine Krieger fassungslos am Ufer zurück.

Rettungsring Reuss Fluss
Rettungsring bei der Reuss

Die Gefahr lauert nicht nur in tiefen Gewässern, wie Flüssen, Seen und Schwimmbäder, nein auch der feste Untergrund kann sich mit dem Element Wasser in eine Gefahrenzone verwandeln. Bei Regen droht auf den nassen Straßen Wasserglätte oder vereiste Brücken können Fahrzeuge auf eine Schlittenpartie schicken. Auf mit Shampoo und Wasser vermischten Bäderböden in der Gemeinschaftsdusche sind schon unzählige Leute ausgerutscht und haben sich den Arm geborchen. Also auch hier ist Vorsichtig angebracht!

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